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Rotwild

Rotwild im Wild- und Wanderpark in Weiskirchen

Das Rotwild gehört zu den Paarhufern. Es ist eine Unterfamilie der echten Hirsche.

Vorkommen
Das Rotwild ist in Europa, Zentral- und Westasien sowie in Nordafrika in Rudeln verbreitet. Ursprünglich ist es ein Bewohner der offenen Landschaft. Durch die Besiedlung der Menschen musst sich das Tier in Waldgebiete zurückziehen. In Deutschland sind für allem größere Waldgebiete im Mittel- und Hochgebirge wie Harz, Eifel, Bayrischer Wald sowie im Tiefland z.B. die Lüneburger Heide besiedelt.

Erscheinungsbild
Das Rotwild wechselt halbjährlich die Fellfärbung. Im Sommer ist das Fell rötlich-braun und im Winter dunkelbraun bis grau gefärbt. Die männlichen Tiere bilden ein Geweih aus. Die weiblichen nicht, sie werden auch als Kahlwild bezeichnet. Der erwachsene Hirsch hat eine Schulterhöhe von ca 1,20 m bis 1,50 m. Der Hirsch wiegt ca. 250 kg, das erwachsene Weibchen (Alttier) ca. 130 kg.

Lebensweise
Rotwild sind reine Pflanzenfresser. Ihr Aktivitätsrhythmus wird von der Dauer der Äsung und des Wiederkäuens bestimmt. Die Brunft, Paarungszeit, findet von Mitte September bis Mitte Oktober statt. Nach ca. 8 1/2 Monaten Tragzeit kommt meist ein Kalb im Juni zur Welt. Die Kälber sind in den ersten Monaten hell gefleckt.

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